Vergiss-uns-nicht! Vergiss-sie-nicht! Vergiss-mein-nicht! Vergiss-mich-nicht
Amnesty International wider das Vergessen
Wen darf, wen soll ich nicht vergessen? Was muss ich unbedingt in Erinnerung behalten? Wer ist so wichtig, dass ich ihn nie, nicht vergessen werde? Die Eltern? Die Geschwister? Freund*innen? Lehrer*innen? Positive oder negative Vorbilder?
Amnesty International erinnert vor allem an unschuldige Gefangene, an Menschenrechtler*innen, die wegen ihres mutigen Einsatzes bei Demonstrationen, in Wort, Schrift oder Bild für Verbesserung bestehender Missstände und Ungerechtigkeiten inhaftiert wurden, um sie mundtot zu machen. Sie wurden oft misshandelt, gefoltert, zum Tode verurteilt oder in Strafkolonien geschickt. Sie sollten vergessen werden.
Amnesty International vergisst sie nicht. Im Gegenteil. Jeden Monat werden im Amnesty-Journal 3 Schicksale veröffentlicht und um Protestschreiben gebeten. Amnesty International erinnert bei Demonstrationen, mit Schriften, bei Workshops oder auch bei Gottesdiensten. Denn es gibt genügend Bibelstellen, welche die Anliegen von Amnesty International bestätigen.
Amnesty International erinnert auch die Regierenden an ihre Verantwortung, an ihre Verpflichtungen allen ihren Bürger*innen gegenüber. Und das wirkt sogar.
In jedem Monat sind daher Erfolge zu vermelden: Hafterleichterung, Verminderung der Haftstrafe, neue Gerichtsverfahren, Freilassungen. Das macht Mut.
Vergiss-uns-nicht! Ist das Motto des diesjährigen AI-Gottesdienstes am
Sonntag, 25. Januar 2026 um 10:00 Uhr mit Pfarrer Vorländer und der AI-Gruppe Köln-rechtsrheinisch
Friedenskirche, Köln-Mülheim
Wallstr. 70 | 51063 Köln Müllheim
