Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein

Unsere Kirchen

Die Friedenskirche in den 1930er Jahren
Die Friedenskirche in den 1930er Jahren

Friedenskirche

Die Mülheimer Friedenskirche ist die älteste von Protestanten errichtete Kirche im heutigen Kölner Stadtgebiet. Seit der Unionsfeier am 12. Dezember 1837 trägt sie den Namen Friedenskirche. Der spätbarocke Bau wurde nach Plänen des Baumeisters Willhelm Hellwig in den Jahren 1784 bis 1786 an der Wallstraße 70 errichtet. Der Turm entstand erst 1848 und wurde vom Kölner Dombaumeister Ernst Friedrich Zwirner entworfen.

Der Grundriss der Kirche erinnert an ein Kreuz, welches in einen Kreis gesetzt wurde (Symbol dafür, dass Gott in die Welt kommt). Der Blickpunkt in der barocken Kirche war der in der Ostnische gelegene Altar, über dem sich die Kanzel befand und darüber die Orgel (bergische Trias).

Die Friedenskirche im Jahr 2007


Im zweiten Weltkrieg wurde die Kirche schwer beschädigt. Die Architekten Carl und Karl-Heinz Klag gestalteten den Innenraum völlig neu im Stil der 50er Jahre, wovon bis heute die geschwungenen Treppen zur Empore zeugen. Der Turm bekam eine neue Spitze in Form einer flachen romanischen Pyramide.


Von 1998 bis 1999 gestaltete das Architekturbüro Scherer/Maier die Kirche noch einmal neu. Der höher gelegene Altarraum wurde entfernt, und der Kircheraum wurde so geschaffen, dass Veranstaltungen verschiedener Art dort stattfinden können (Konzerte, Ausstellungen, Theateraufführungen). Eine Besonderheit ist der neue Altar, der die Grundstruktur von Kreuz und Kreis aufnimmt. Der Altar besteht aus vier flexiblen Teilen, sodass er den jeweiligen Situationen angepasst werden kann. (Entwurf Walter Maier).

Der Ende der 1990er Jahre neu gestaltete Altarraum

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