Lebensereignisse


Taufe, Konfirmation, Trauung, Beerdigung, Wiedereintritt

Wir glauben, dass Gott Anfang und Ziel unseres Lebens ist. Wir glauben, dass er unser Leben begleitet. Deshalb feiern wir an entscheidenden Wegpunkten des Lebens Gottesdienst. Wir danken Gott und bitten um seinen Segen.

Taufe, Konfirmation, Trauung und Beerdigung sowie ein Wiedereintritt in die Evangelische Kirche markieren wichtige Stationen auf unserem Lebensweg. Darüber finden Sie hier erste Informationen. Bei weiteren Fragen und Anliegen rufen Sie uns bitte an. Wir beraten Sie gerne.

Taufe

Zu den gefragtesten „Angeboten“ unserer Kirchengemeinde zählt immer noch die Taufe. Ja, in letzter Zeit hat die Anzahl der Taufen sogar zugenommen. Eltern legen verstärkt Wert darauf, dass ihre Kinder getauft werden. Vielleicht hängt das auch damit zusammen, dass unsere Welt als immer bedrohlicher empfunden wird und viele sich nach einem Schutz sehnen, den die Taufe zu versprechen scheint. 

Ursprünglich wurden nur erwachsene Menschen getauft, die zum Glauben an Jesus Christus gekommen waren. So war die Taufe also ein Zeichen dafür, dass man Christ wurde. Als dann die Babytaufe immer üblicher wurde, fehlte bei der Taufe die Glaubensentscheidung. Um diese nachzuholen, gibt es in der evangelischen Kirche die Konfirmation.

 

Fragen und Antworten
 
Was bedeutet die Taufe?

Wenn ein Baby getauft wird, ist das ein Zeichen dafür, dass Gott dem Täufling seine große Liebe und seinen schützenden Segen schenken will. Wenn ein Erwachsener getauft wird, ist das ein Zeichen dafür, dass man sein Leben Gott anvertraut und sich zur christlichen Gemeinde halten will. Die Taufe ist in der Evangelischen Kirche ein Sakrament.

 
Wie melde ich eine Taufe an?

Dazu genügt ein Anruf beim zuständigen Pfarrer oder der Pfarrerin. Gemeinsam sucht man dann nach einem Tauftermin und vereinbart ein Taufgespräch. Taufen sind in der Regel am 2. oder 4. Sonntag im Monat möglich.

 

Gibt es besondere Taufgottesdienste?

In unserer Gemeinde bieten wir einen Taufgottesdienst am Pfingstmontag an. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit zur Taufe am 2. und 4. Sonntag im Monat im Gemeindegottesdienst. So wird deutlich, dass der Täufling in die Gemeinde aufgenommen wird.


Müssen die Eltern beide evangelisch sein?

Nein, es genügt, wenn ein Elternteil evangelisch ist.


Wer kann Pate oder Patin werden?

Alle getauften Christinnen und Christen, die noch einer christlichen Kirche angehören. Wer aus der Kirche ausgetreten ist, kann nicht Pate sein. Findet man keine Paten, so kann die Taufe dennoch stattfinden. Das Patenamt endet in der Ev. Kirche formal nach der Konfirmation des Patenkindes.



Welchen Bibelvers sollen wir als Taufspruch auswählen?

 

Vorschläge und Erklärungen zu vielen schönen Taufsprüchen finden Sie unter: www.taufspruch.de



Kann ich mein Kind in einen kirchlichen Kindergarten schicken, auch wenn es nicht getauft ist?

Ja, aber getaufte Kinder werden bevorzugt aufgenommen, weil deren Eltern durch die Kirchensteuern die Kindergärten mit finanzieren.


Ist eine Segnung statt einer Taufe möglich?

Manchmal wollen Eltern den Kindern die freie Entscheidung zur Taufe selbst überlassen. Das kleine Kind kann dann in einer gottesdienstlichen Handlung gesegnet werden. Die Segnung ersetzt dann aber nicht eine spätere Taufe. Erst bei der Taufe entsteht eine Kirchenmitgliedschaft.


Kann ich mein Kind gegen den Willen des anderen Elternteils taufen lassen?

Gegen den Willen entweder des Vaters oder der Mutter ist die Taufe des Kindes nur möglich, wenn dieser Elternteil nicht das Sorgerecht inne hat. Ist die Ehe z.B. geschieden und besitzen beide Eltern das Sorgerecht, dann müssen sich die Eltern über die Taufe einigen. Können sich die Eltern nicht einigen, kann (schlimmstenfalls) das Familiengericht angerufen werden.


Was hat die Konfirmation mit der Taufe zu tun?

Der Konfirmandenunterricht ist gleichsam ein nachgeholter Taufunterricht. Am Tag der Konfirmation sollen die Jugendlichen bestätigen, dass es gut war, dass sie als Babys getauft wurden. In der katholischen Kirche entspricht die Firmung der Konfirmation.


Muss ich mich erneut taufen lassen wenn ich die Konfession wechsle oder wieder eintrete?

Die Taufe ist im Verständnis aller christlichen Kirchen etwas Einmaliges und kann daher nicht wiederholt werden. Bei einem Wiedereintritt in die Ev. Kirche oder bei einem Übertritt in die Röm.-Kath. Kirche wird nicht noch einmal getauft.


Was kostet die Taufe?

Die Taufe kostet nichts.

Konfirmation

Fragen und Antworten


Welchen Sinn hat der Konfirmationsunterricht und die Konfirmation?


Die meisten Kinder wurden als Babys getauft. Sie konnten damals keine eigene Entscheidung für ihre Taufe treffen. Der Konfirmandenunterricht ist gleichsam ein nachgeholter Taufunterricht. Und am Tag der Konfirmation sollen die Jugendlichen dann ihre Taufe bestätigen (lat. confirmare). Das persönliche „Ja“ zum Glauben, das bei der Taufe fehlte, soll nachgeholt werden.


Wo melde ich mein Kind zum Unterricht an?


Nach den Sommerferien erhalten die Jugendlichen von jeweils zwei Jahrgängen eine schriftliche Einladung zum Konfirmationsunterricht. Der Einladung liegt ein Anmeldezettel bei, der zurückgeschickt werden muss. Anschließend gibt es einen Informationsabend zum Konfirmationsunterricht. Sollte jemand keine schriftliche Einladung bekommen, soll er sich bitte beim Gemeindeamt oder den Pfarrern melden. Der Unterricht startet in unserer Gemeinde alle zwei Jahre nach den Herbstferien und dauert bis zum Pfingstfest im übernächsten Jahr, also gut 1,5 Jahre. Am Pfingstsonntag ist der Konfirmationsgottesdienst.

 


Wir sind als Eltern nicht Mitglied in der Evangelischen Kirche.
Kann unser Kind trotzdem konfirmiert werden?


Ja, die Konfirmation ist möglich.

 


Was lernt mein Kind im Konfirmationsunterricht?


Im Konfirmationsunterricht wird über die grundlegenden Dinge des christlichen Glaubens nachgedacht sowie über den Sinn unseres Lebens und die Verantwortung für unsere Gesellschaft und Welt. Natürlich gibt es auch viele Gemeinschaftserlebnisse, Spiel und Spaß.

 

Kostet der Unterricht etwas?


Nein, der Unterricht ist grundsätzlich kostenfrei. Sofern Konfirmanden-freizeiten oder Ausflüge stattfinden, wird meist um eine Eigenbeteiligung gebeten.

 

 

Wann findet der Unterricht statt?


Der Unterrricht findet von Oktober 2016 bis zum Pfingstfest 2018 statt: 14-täglich dienstags von 16-18 Uhr. Bestandteil unsereres Konfi-Kurses sind connected-workshops, in denen Jugendliche gemeinsam einen thematischen Jugendgottesdienst kreativ vorbereiten, monatlicher Gottesdienst- und Jugendkreisbesuch, die Teilnahme an zwei Konfi-Wochenenden und etwa 4  Ausflügen, z.B. zum Missionale Jugendfestival.


 

Wie oft muss mein Kind während der Zeit des Konfirmations-
unterrichtes den Gottesdienst besuchen?


Mindestens einmal im Monat sollen die KonfirmandInnen den sonntäglichen Gottesdienst besuchen. Außerdem haben wir in unserer Jugendkirche „geistreich“ regelmäßige Jugendgottesdienste und Workshops, an denen die Konfirmandinnen und Konfirmanden teilnehmen sollen.


Unser Kind ist nicht getauft. Kann es trotzdem konfirmiert werden?


Ja, der Konfirmationsunterricht ist dann als Taufunterricht zu verstehen. Ihr Kind kann in diesem Fall in der Konfirmandenzeit vor der Konfirmation getauft und dann mit der Konfirmandengruppe Pfingstsonntag werden.

 

 

Welche Rechte erhält man durch die Konfirmation?


Mit der Konfirmation wird u. a. das Recht zugesprochen, in allen evangelischen Gemeinden am Abendmahl teilzunehmen, Pate zu werden, eine Nottaufe vorzunehmen. Auch das Wahlrecht für die Presbyterwahlen bekommt man mit der Konfirmation.

 

 

Endet das Patenamt mit der Konfirmation?


Offiziell enden die Aufgaben der Paten mit der Konfirmation, weil der oder die Jugendliche dann religionsmündig ist. Aber es ist natürlich schön, wenn die Kontakte zwischen Paten und Patenkind ein Leben lang bestehen bleiben.
Weitere Informationen finden Sie unter www.konfiweb.de

 

Trauung

Fragen und Antworten 


An wen muss ich mich wenden, wenn ich mich kirchlich trauen lassen will?

Sie müssen sich an das Pfarramt Ihrer Ortsgemeinde wenden. Sie sind aber nicht an Ihre Gemeinde gebunden, sondern können sich auch an einem anderen Ort kirchlich trauen lassen.

 

 

Gibt es eine ökumenische Trauung?

Wenn ein Partner evangelisch, der/die andere katholisch ist, kann eine Trauung mit Beteiligung eines evangelischen Pfarrers oder einer Pfarrerin und eines katholischen Pfarrers gefeiert werden. Eine solche Trauung wird "ökumenisch" genannt. Kirchenrechtlich ist es etwas komplizierter. Der Gottesdienst wird entweder nach der evangelischen Ordnung mit Beteiligung des katholischen Pfarrers oder nach katholischer Ordnung mit Beteiligung des evangelischen Pfarrers oder der Pfarrerin gefeiert.

 

Dürfen wir während des Gottesdienstes fotografieren oder filmen?

Das wird in jeder Gemeinde unterschiedlich gehandhabt. Störend wird das Fotografieren, wenn es beim Segnen oder Beten geschieht. Während des Einzugs und Auszugs und nach der Trauung gibt es reichlich Gelegenheit zum Fotografieren. Sprechen Sie die Einzelheiten mit dem Pfarrer ab.

 

Ist es möglich, die Kirche besonders zu schmücken und kostet das etwas?

Besonderer Blumenschmuck ist in den meisten Kirchen möglich. Sie müssen es selber bezahlen. Oft wird der Schmuck für den nächsten Gottesdienst auf dem Altar stehengelassen.

 

Was kostet die Trauung?

Der Traugottesdienst ist für die Kirchenmitglieder am Ort kostenlos. Sollten Sie nicht in Ihrer heimischen Kirche heiraten, können zusätzliche Kosten entstehen.

 

Dürfen wir selbst bestimmen, wofür die Kollekte bei unserer Trauung verwendet wird?

Ja. Oft werden Zwecke der Kirchengemeinde genannt, wie z.B. Kinder - und Jugendarbeit oder Kindergarten.

 

Können wir Tag und Uhrzeit der kirchlichen Trauung wählen?

Im Prinzip schon. Es müssen eben der Terminkalender des Brautpaars, der Gemeindearbeit und des Pfarrers koordiniert werden. In der stillen Woche vor Ostern und an einigen Festtagen sind keine Trauungen möglich. An Samstagen ist oft eine frühe Festlegung nicht möglich, da eventuelle Gemeindetermine Vorrang haben müssen. Termine am Freitag sind unproblematisch.

 

 

Wir sind beide nicht in der Kirche. Können wir uns kirchlich trauen lassen?

Nein, das ist nicht möglich.

 

 

Kann man einen Gottesdienst anlässlich eines Ehejubiläums feiern?

Ja, es gibt kirchliche Formen, um ein solches Fest zu feiern. Mehr Informationen und eine interessante Auswahl von Trausprüchen finden Sie unter www.trauspruch.de

Beerdigung

Fragen und Antworten

Wer entscheidet, wie ein verstorbener Angehöriger bestattet wird?

Oft äußern Menschen Wünsche hinsichtlich ihrer Beerdigung. Diese Wünsche sollten nach Möglichkeit auch respektiert werden. Wenn die Bestattungsform im Testament erwähnt ist, müssen Sie sich als Angehörige daran halten. Wenn keine Wünsche geäußert wurden, entscheiden die nächsten Verwandten.

 

Kann jemand, der nicht in der Kirche war, kirchlich beerdigt werden?

Wer aus der Kirche austritt, erklärt damit auch, dass er auf eine kirchliche Trauerfeier verzichtet. Diesen Wunsch gilt es zu respektieren. Statt des Pfarrers kann ein Redner eine Trauerfeier durchführen. Die Kosten für den Redner müssen Sie selbst bezahlen, und die Bestattung gilt dann nicht als kirchliche Bestattung. Wenn Sie als Angehörige Trost suchen, können Sie sich selbstverständlich an Ihre Kirchengemeinde wenden.

 

Gibt es eine ökumenische Bestattung?

Nein. Eine Bestattung erfolgt in der Regel in der eigenen Konfession, kann aber auch mit einem Vertreter einer anderen christlichen Kirche bzw. Konfession durchgeführt werden.

 

Kann jemand, der Selbsttötung begangen hat, kirchlich bestattet werden?

Ja, eine Selbsttötung ist kein Hinderungsgrund mehr für eine kirchliche Bestattung.

 

Was ist eine Aussegnung?

Nach der alten Tradition wurde von dem Verstorbenen im Haus Abschied genommen. In vielen Dörfern gibt es diese Tradition der Aussegnung des Verstorbenen im Wohnhaus noch immer. Was viele nicht wissen: Wenn jemand im Krankenhaus verstorben ist, kann er dennoch für eine gewisse Zeit nach Hause geholt und dort aufgebahrt werden. Das erleichtert in manchen Fällen das Abschiednehmen.

 

Was kostet eine Beerdigung?

Neben den Kosten für Sarg, Grab und Kränze können noch Gebühren für die Nutzung der Friedhofskapelle und die Inanspruchnahme des Organisten hinzukommen.

 

 

Muss bei einer Trauerfeier immer gesungen werden?


Natürlich kann man auf Lieder bei der Trauerfeier verzichten. Aber bedenken Sie, der Gesang kann hilfreich sein und Ihnen in Ihrem Schmerz Tost spenden. Auch wenn Sie selbst nicht singen wollen oder können, gibt es meist Menschen im Trauergottesdienst, die mitsingen. Eine Alternative ist, neben dem Gesang ein oder zwei Instrumentalstücke spielen zu lassen.

 

 

Wiedereintritt

Fragen und Antworten

An wen muss ich mich wenden, wenn ich wieder in die Kirche eintreten will?

Grundsätzlich können Sie von jeder Pfarrerin/jedem Pfarrer, die/der einer der Landeskirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland angehört, wieder in die Kirche aufgenommen werden. In der Regel wird der Pfarrer/die Pfarrerin der Wohnsitzgemeinde angesprochen, da ein Kontakt vor Ort sinnvoll ist.

 

Werde ich noch einmal getauft?

Die Taufe ist einmalig. Sie wird grundsätzlich von allen Kirchen gegenseitig anerkannt. Darum werden Sie bei einem Kircheneintritt nicht noch einmal getauft, auch dann nicht, wenn Sie früher einer anderen anerkannten christlichen Gemeinschaft angehört haben.

 

Und wenn ich vorher keiner christlichen Gemeinschaft angehört habe?

Dann werden Sie durch die Taufe in die evangelische Kirche aufgenommen. Der Taufe geht in der Regel eine Reihe von Gesprächen oder ein geeigneter Kurs zur Unterweisung (z.B. ein sog. ‚Glaubenskurs‘) voraus. Sie können so den christlichen Glauben näher kennen lernen.

 

Muss ich mich prüfen lassen, wenn ich wieder in die Kirche eintrete?

Nein. Vorgesehen sind in der Regel Gespräche mit dem Pfarrer sowie die Teilnahme an Gottesdiensten. Sie sollten sich allerdings selbst prüfen, wie ernst es Ihnen mit der Kirche ist. Sie setzen Ihre Unterschrift nicht unter ein Zeitschriftenabonnement, sondern treffen eine wichtige Entscheidung.

 

Werde ich der Gemeinde vorgestellt?

Wenn Sie mögen werden Sie in einem Gottesdienst der Gemeinde vorgestellt. Dies wird mit dem Pfarrer/der Pfarrerin vorher besprochen.

 

Was habe ich von der Mitgliedschaft in der Kirche?


Sie unterstützen die kirchliche Arbeit durch Ihre Mitgliedschaft. Viele Angebote kommen Ihnen davon zugute (Kindergarten, Bildung, Krankenhäuser, Kinder- und Jugendarbeit, Kirchenmusik..). Darüber hinaus erwerben Sie mit der Kirchenmitgliedschaft verschiedene Rechte, wie z. B. das Recht, ein Patenamt zu übernehmen, kirchliche Dienste in Anspruch zu nehmen (z. B. die kirchliche Trauung, das kirchliche Begräbnis) und an weiteren Angeboten Ihrer Kirchengemeinde teilzunehmen. Außerdem haben Sie dann das Recht, an den alle vier Jahre stattfindenden Wahlen zum Leitungsgremium teilzunehmen, selbst zu wählen oder sich in ein kirchliches Amt wählen zu lassen.

 

Welche Unterlagen werden benötigt?

Sofern Sie dem Pfarrer oder der Pfarrerin nicht persönlich bekannt sind, sollten Sie Ihren Personalausweis dabei haben. Außerdem werden bei einem Wiedereintritt die Daten über den Kirchenaustritt (Austrittsbescheinigung) und möglichst auch die Taufurkunde benötigt.

 

Was kostet mich der Eintritt?

Der Eintritt in die evangelische Kirche ist, im Unterschied zum Austritt bei den staatlichen Stellen, kostenlos.

 

Was kostet mich die Mitgliedschaft? Ist sie wirklich so teuer?

Es gibt viele Kirchenmitglieder, die gar keine Kirchensteuer zahlen (z.B. Jugendliche, Studierende, Arbeitslose, Rentner). In der Regel müssen 9 Prozent der Lohn- oder Einkommenssteuer bezahlt werden. Dies gilt ab einem Bruttoeinkommen von 866,99 € für Ledige, 1.625,99 € für Verheiratete und 2.195,99 € für Verheiratete mit einem Kind. Wer 2.500 € brutto im Monat verdient, zahlt etwas mehr als 16 € Kirchensteuer monatlich. Die Kirchensteuer kann als Sonderausgabe von der Einkommenssteuer abgesetzt werden. So verringert sich Ihre Steuerschuld. Die Kirche ist dankbar, dass ihre Mitglieder die kirchliche Arbeit mit Spenden und Kollekten und vor allem mit der Kirchensteuer unterstützen. Falls Sie eine Lohnsteuerkarte haben: Bitte lassen Sie Ihre Kirchenzugehörigkeit nach Ihrem Wiedereintritt eintragen.

 

Was hat der Staat mit der Kirchensteuer zu tun?

Der Staat zieht die Kirchensteuer mit der Lohnsteuer ein. Für diese Dienstleistung zahlt die Kirche an den Staat eine Gebühr. Ein eigenes kirchliches System wäre erheblich teurer.