Unsere neue Woehl Orgel in der Friedenskirche

Festwoche zur neuen Woehl – Orgel in der Friedenskirche


Samstag, den 28. Oktober 2017 um 19.00 Uhr Domorganist Andreas Meisner, Altenberger Dom.
Anschließend Orgelführung mit Empfang

Dienstag, den 31. 10. 2017 um 15.00 Uhr Festgottesdienst zum 500 jährigen Reformationsjubiläum. Anschießend Orgelführung mit Empfang. Ausklang Christoph Anselm Noll, Orgel. Max Reger, Phantasie über den Choral „Ein feste Burg ist unser Gott“.

Mittwoch, den 01. November 2017 Allerheiligen um 17.00 Uhr Domorganist Prof. Winfried Bönig, Kölner Dom. Anschließend Orgelführung mit Empfang.

Sonntag, den 05. November 2017 um 17.00 Uhr Gesprächskonzert. Orgel und Orchester J. S. Bach „Geist und Seele wird verwirret“ BWV 35. Marion Eckstein, Alt; das neue Orchester unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Christoph Spering. Anschließend Orgelführung mit Empfang.

 

Geschichte der Kirchengemeinde

Die Evangelische Gemeinde Mülheim am Rhein ist die älteste evangelische Gemeinde auf Kölner Boden. Im Jahre 2010 konnte sie ihr 400jähriges Bestehen feiern. Ähnlich bewegt wie die Geschichte der Gemeinde, ist auch die Geschichte ihrer Kirchenbauten. 1786 fand die Einweihung der neuen Kirche (Friedenskirche) an der heutigen Wallstraße 70-72 statt, die nach den Plänen des Baumeisters Helwig errichtet worden war. Der Grundriss der Kirche bildet das Kreuz im Kreis ab. Die ursprüngliche Orgel befand sich seit 1791 an der Ostseite der Kirche; das Werk mit 27 Registern von Orgelbauer Christian Kleine befand sich über Altar und Kanzel.



Willi-Peter-Orgel
1965 erhielt die Friedenskirche eine Orgel von der Firma Orgelbau Willi Peter, Köln. Das 17 Register umfassende Werk wurde auf der neu erbauten Westempore aufgestellt. Sie musste wegen Mängeln an der Windanlage und der Traktur, die aus anfälligen Nylonfäden bestand, sowie der Elektrik im Jahr 2016 außer Dienst gestellt werden. Eine Sanierung des Instrumentes wäre unverhältnismäßig aufwändig geworden, so dass das Presbyterium einen Orgelneubau beschlossen hat.

 


Gerald Woehl 
(Marburg) gehört zu den bedeutenden Orgelbauern mit repräsentativen Orgelbauten weltweit. Zu den wohl bedeutenden Orgel-Neubauten der jüngeren Zeit aus der Werkstatt Woehl zählen die Orgel in der Thomaskirche zu Leipzig und die Domorgel im Hildesheimer Dom  St. Michaelis. Nach einem Ideenwettbewerb unter namhaften Orgelbauern hat sich das Presbyterium zur Vergabe des Orgel-Neubaus schließlich für den Auftrag an den Orgelbau Gerald Woehl entschieden. http://www.orgelbau-woehl.de/projekte.php 

Die Gestaltung des Prospektes greift die Breite der alten Orgel von 1791 auf (siehe Bild), wird aber an die Stelle der bisher vorhandenen Orgel gebaut.

Die neue Orgel wird ein symphonisches Werk in alter handwerklicher Tradition, aber mit elektronischen Spielhilfen gebaut und bedient sich aus einem Pfeifenbestand von etwa 1.400 Pfeifen, die mehrfach genutzt werden und dadurch eine besonders klangliche Variabilität entfalten.

Die Orgel wird in zwei großen Bauabschnitten gebaut werden, wobei der erste Bauabschnitt etwa zwei Drittel der Gesamtsumme beanspruchen wird, wobei dieser zum Reformationsjubiläum am 31. Oktober 2017 eingeweiht wird.

Das letzte Drittel der Pfeifen kann erst nach und nach durch Ihre Spende finanziert in einem weiteren Bauabschnitt die Orgel eingefügt werden. Der Kostenrahmen wird eine mittlere sechsstellige Summe betragen, wovon die Kirchengemeinde weit über die Hälfte beisteuert, der Rest wird durch Ihre Spende finanziert.